Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen

Inklusion im sozialen Umfeld

Zum betreuten Wohnen von AKIM-Jerusalem gehören drei Wohnheime und siebzehn Wohnungen, die im Raum Jerusalem liegen.

In ihnen leben 172 Bewohner unterschiedlichen Alters und Funktionsniveaus. Diese im sozialen Umfeld eingegliederten Wohnangebote bieten ein warmes Zuhause und sichern jedem der Bewohner die bestmögliche Lebensqualität.

Das tägliche Leben

An den Wochentagen gehen unsere Bewohner entsprechend ihren Fähigkeiten Arbeiten nach: einige an Arbeitsstellen in betreuten Werkstätten und andere im freien Markt.
Wieder zuhause können sie aus einem weitgefächerten Freizeitangebot wählen, darunter Sport, Gärtnerei, Kunst, Musik, Theater und Projekte der weiteren Ausbildung.

Wenn Sie mehr über dieses Projekt erfahren wollen, können Sie uns gerne schreiben.

  • +Das Beth-Julia-Wohnheim

    1969 wurde das Beth-Julia-Wohnheim als erstes Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung  in Israel eröffnet, das sich inmitten eines pulisierenden Jerusalemer Stadtviertels befindet. Das ermöglicht den Bewohnern – heute sind es 34 Frauen und Männer – dass Inklusion im sozialen Umfeld praktisch gelebt werden kann.

    Das Wohnheim ist nach Julia Forchheimer gennannt. Das aus Deutschland nach den USA ausgewanderte jüdische Ehepaar Forchheimer war eng mit dem Gründerehepaar von Akim-Jerusalem, Dr. A. und Dr. M. Spighel, befreundet und hat jahrzehntelang weitherzig die Arbeit von Akim-Jerusalem unterstützt.

    Einer der Bewohner, Schlomo Katz, hat bevor er bei AKIM-Jerusalem sein Zuhause fand, viele Jahre in einer Institution zugebracht. Im Beth-Julia-Wohnheim ist er aufgeblüht und konnte sein künstlerisches Talent enorm entfalten.

  • +Das Magen-Wohnheim

    Das Magen-Wohnheim wurde 1985 als zweites Wohnheim in der Nähe des Beit-Julia-Wohnheims mit gleicher Absicht eröffnet: gelebte Inklusion im sozialen Umfeld. Heute leben in dem dreistöckigen Wohnheim 31 Frauen und Männer im Alter von 32-84 Jahren, die geistig und zum Teil auch körperlich behindert sind. Manche haben Einzelzimmer, andere teilen ein Zimmer mit einer Mitbewohnerin oder einem Mitbewohner. So sind z.B. Ilana, die Einzelkind war, und Shulamit, die 6 Geschwister hatte, schon 30 Jahre beste Freundinnen: und zwar seit dem Tag, als sie ins Magen-Wohneheim einzogen.

    Das hebräische Wort “Magen” heißt übersetzt: Schutz oder Schutzschild.

  • +Das Beth-Leo-Wohnheim

    Das Beth-Leo-Wohnheim  wurde 1989 genau zwischen den beiden bereits existierenden Wohnheimein eröffnet und unterscheidet sich von ihnen etwas in seiner Struktur. Hier leben die insgesamt 26 Bewohnerinnen und Bewohner in betreuten Wohneinheiten mit eigener Küche und führen insgesamt einen selbständigeren Lebensstil. Es gibt z.B. wie in den beiden anderen Wohnheimen einen Gemeinschaftsspeiseraum, doch kann jeder auch in seiner Wohnung essen. Das Durchschnittsalter ist im Vergleich zu den beien anderen Wohnheimen niedriger.

    Genant ist das Wohnheim nach Leo Forchheimer, dem Ehemann von Julia Forchheimer (s. Anmerkung unter Beth-Julia-Wohnheim).

  • +Wohngemeinschaften

    AKIM-Jerusalem betreut 17 über das Stadtgebiet verteilte Wohnungen. Zwischen 2-6 Bewohnerinnen und Bewohner mit geistiger Behinderung und unterschiedlichem Funktionsniveau  teilen dort jeweils ihren Lebensalltag.  Weil alle diese Wohnungen inmitten belebter Stadtteile liegen, ist die Inklusion im sozialen Umfeld durch Interaktionen im Lebensalltag schon selbstverständlich geworden z.B. beim Einkaufen, bei Arztbesuchen oder im Cafe oder eine Pizzeria.  Die erste betreute Wohngemeinschaft wurde 1979 eröffnet, die letzte ist 2009 hinzugekommen. In ihr wohnen Fernando, der  2008 von Argentinien einwanderte, und drei gebürtigen Israelis, Gili, Shai und Oded.