Trainingswohnung

Trainingswohnung

 

Trainingswohnung

Das Programm der Trainingswohnung kann durchgeführt werden durch die Unterstützung von Miteinander e.V. der Axel Springer Stiftung, der Alfred & Gertrud Bernays-Richard Stiftung, der Abraham and Sonia Rochlin Foundation, der Sobell Foundation, Bank Hapoalim’s “In the Community Fund” und weiteren Spendern, die helfen.

Wenn Sie mehr über dieses Projekt erfahren wollen, können Sie uns gerne schreiben.

Hintergrund und Ziel des Programms der Trainingswohnung:

Der Ablösungeprozeß der in “normalen” Familien durch das Selbständigwerden der Kinder ganz natürlich stattfindet, ist bei Familien, die ein Kind mit geistiger Behinderung zuhause betreuen und begleiten, nicht vorgegeben. Akim-Jerusalem möchte mit dem Programm der Trainingswohnung genau diesen Familien dort Hilfe anbieten. Für eine gelungene Inklusion im sozialen Umfeld ist es sehr wesentlich und hilfreich, den Weg zu einem selbständigen Lebensalltag in jungen Jahren zu beginnen, Fertigkeiten zu erlernen und das Leben in einer Wohngemeinschaft einzuüben. Für die Eltern ist es hilfreich, sich mit professioneller Begleitung im schrittweisen Loslassen zu üben, damit ein gegenseitiger Ablösungsprozeß in geunder Weise gelingen kann.

Hier das Beispiel einer teilnehmenden Familie.

Ohads Mutter erzählt von Ohads positiven Erfahrungen mit dem Programm der Trainingswohnung und welche Fortschritte er schon dadurch gemacht hat. Doch wenn sie an den Tag denkt, an dem er von zuhause in eine betreute Wohnung umziehen wird, empfindet sie gemischte Gefühle. Die Mitarbeiter des Programms der Trainingswohnung werden sie gerne fachlich in diesem Prozeß begleiten, mit ihr über Ohads Zukunft sprechen, z.B. wie er Arbeit und eine passende Wohnung finden und auch seine Freizeit sinnvoll gestalten kann.

Ohad, 18 Jahre, und weitere fünf Teilnehmer kommen wöchentlich zu einem Treffen in der Trainingswohnung. Ohad kommt, weil es ihm Spaß macht und er gut versteht, dass ihm dieses Programm hilft, sich auf seine Zukunft vorzubereiten. Es ist für Ohad und auch die anderen Teilnehmer das erste Mal, dass sie nicht zuhause übernachten und so ein Schritt in Richtung eines eigenständigen Lebensalltags. Sie lernen, wie man sein Bett macht, putzt, Essen vorbereitet, einkaufen geht und sich in der näheren Umgebung zurechtfindet und vor allem, wie man miteinander sein Zimmer und das Leben teilt.